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Zum Ende der Seite springen Wie wäre es, das (teilweise) zu streichen?
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Ernst Willun
Routinier


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Wie wäre es, das (teilweise) zu streichen? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
7. Bei öffentlicher Abstimmung ist bei der Stimmabgabe das abstimmende Mitgliedsland anzugeben. Editierte oder kommentierte Stimmabgaben sind als ungültig zu werten. Bei mehrfacher Stimmabgabe eines Mitgliedslandes werden beide Stimmen ungültig.


Ich sehe offen gesagt den Sinn nicht: Wenn bis zum Ende der Abstimmung (der Zeitstempel sagt es ja klar aus) etwas ediert wird, dann sollte man das doch eigentlich zulassen können. Ansonsten dürften ja die überwiegenden Fälle diejenigen sein, wo jemand auf den falschen Knopf kommt und einen Beitrag irgenwie aus Versehen falsch abschickt. Daß kommentierte Beiträge ungültig werden, mag zwar ersichtlich sein, aber es ist doch im Grunde für den Ausdruck des Wählerwillens völlig unerheblich - naja mir ist es wurscht, aus Versehen macht man es nicht aber vielleicht in Unkenntnis der Regel.

Wie wir am aktuellen Fall der münzbergischen Stimmabgabe sehen, die völlig eindeutig war aber dadurch wohl ungültig ist, ist es in dieser Form eine vollkommen kontraproduktive Regelung.

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Delegierter des Freistaates Korland
17.04.2012 11:28 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
Inga van Mauritz Inga van Mauritz ist weiblich
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Ich erkenne das Bemühen, alle sinnvollen Regeln grundsätzlich in Frage zu stellen... Insbesondere hier, wo eine erwünschte Ja-Stimme ungültig wird. Augen rollen

Mein Gott, man sollte doch erwarten können, daß so eine Stimme ordentlich abgegeben werden kann. Im vorliegenden Fall sehe ich den ersten Versuch aus Münzberg übrigens als unkritisch. Da ist nämlich nur der Post von Veux zitiert und das würde ich - gesunden Menschenverstand anwendend - nicht als Stimmabgabe werten. Der zweite - kommentierte - Versuch ist allerdings ungültig. Hier erwarte ich aber von den Delegierten ein Mindestmaß an Einarbeitung in die GO und das Regelwerk...

Und zur Editierung: Wo gibt es denn bitte so etwas, daß man sich nach Stimmabgabe noch mal umentscheidet. Wir sind hier doch nicht bei "wünsch dir was".

Ich hab den Eindruck, daß hier der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet werden sollen. Und das finde ich alles andere als gut.

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Prof. Dr.

Kartenantragsvizemieze und
Bundeskanzlerin des PFKanischen Bundes

17.04.2012 11:46 Inga van Mauritz ist offline E-Mail an Inga van Mauritz senden Homepage von Inga van Mauritz Beiträge von Inga van Mauritz suchen Nehmen Sie Inga van Mauritz in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Inga van Mauritz in Ihre Kontaktliste ein
Ernst Willun
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Zitat:
Ich erkenne das Bemühen, alle sinnvollen Regeln grundsätzlich in Frage zu stellen... Insbesondere hier, wo eine erwünschte Ja-Stimme ungültig wird.


Quatsch mit Soße, ich habe diese Position schon früher vertreten und bekundet, zweitens würde eine Änderung ja frühestens nach dieser Abstimmung greifen. Im übrigen werde ich die Abstimmung erneut beantragen, sollte es knapp um diese eine Stimme verfehlt werden. Eine offensichtliche Wahlverfälschung kann nicht im Interesse einer demokratischen Organisation sein.

Zitat:
Mein Gott, man sollte doch erwarten können, daß so eine Stimme ordentlich abgegeben werden kann.


Typisches Sollte-hätte-müßte-Geschwafel, um es mal "geradeaus" zu sagen. Daß es nicht so ist zeigen etliche Beispiele hier von Delegierten, die durchaus als gebildete und intelligente Menschen anzusprechen sind.

Zitat:
Im vorliegenden Fall sehe ich den ersten Versuch aus Münzberg übrigens als unkritisch.


Unkritisch ist das ganze in der Tat, mit gesundem Menschenverstand sollte ersichtlich sein, was beabsichtigt war. Nach Maßgabe der Vorschrift ist es aber zumindest kommentiert.

Zitat:
Da ist nämlich nur der Post von Veux zitiert und das würde ich - gesunden Menschenverstand anwendend - nicht als Stimmabgabe werten. Der zweite - kommentierte - Versuch ist allerdings ungültig. Hier erwarte ich aber von den Delegierten ein Mindestmaß an Einarbeitung in die GO und das Regelwerk...


Daß sie dadurch ungültig wird, ist doch mit Verlaub mehr als albern. Ich weiß, daß es RL in der BR bei Stimmzetteln auch so ist, aber da hat man wenigstens einen Vordruck, bei dem kaum ein falscher Tastendruck genügt und sieht sich kaum genötigt, etwas von Hand zu vermerken. Ansonsten ist es z.B. in Österreich nicht verboten, etwas draufzuschreiben, sofern es nicht den Wahlwillen unkenntlich macht. Und was weiß ich, was man sich da 1949 gedacht hat, als man das so festlegte, vielleicht sollte vermieden werden, daß ***** und Kommunisten die Würde der jungen BR verunglimpfen...

Zitat:
Und zur Editierung: Wo gibt es denn bitte so etwas, daß man sich nach Stimmabgabe noch mal umentscheidet. Wir sind hier doch nicht bei "wünsch dir was".


Polemik ist keine Begründung. So eine Wahl hat ein Zeitfenster und wenn man in einer MN am Ende des Zeitfensters seine Meinung noch mal abändert, ist das völlig legitim. So eine Abstimmung sollte doch den wirklichen Willen erfassen und sonst nichts.

Zitat:
Ich hab den Eindruck, daß hier der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet werden sollen. Und das finde ich alles andere als gut.


Welchen Eindruck ich habe, sage ich lieber nicht, sonst komme ich womöglich mit dem 185er in Konflikt. Augenzwinkern

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Delegierter des Freistaates Korland
17.04.2012 12:12 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
Wen Djebau n Djet Wen Djebau n Djet ist männlich
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Du lieber Himmel! Man sollte von einem Delegierten doch erwarten, dass er bei der Stmmabgabe a bisserl aufpasst...ich kontrolliere meine Stimmabgaben eher drei Mal....nö, eine Regelwerksänderung brauchts ned.
17.04.2012 13:05 Wen Djebau n Djet ist offline Beiträge von Wen Djebau n Djet suchen Nehmen Sie Wen Djebau n Djet in Ihre Freundesliste auf
Ernst Willun
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Nein, das sollte/könnte/mag man sich als Delegierter selbst auferlegen, aber der OIK kann es egal sein. Im übrigen dürfte das das Resultat irgendwelcher Tastenkombinationen sein.

Ich sehe überhaupt nicht ein, warum ich in ständiger Furcht, irgendeinen Tippfehler zu machen, das "Stimmlokal" betreten sollte. Anstatt unverkrampft, wie das in einer freiheitlichen Einrichtung eigentlich der Fall sein sollte.

Zitat:
ich kontrolliere meine Stimmabgaben eher drei Mal....


Und diese "Leistung" soll sich jetzt wohl lohnen? Ach Du lieber Gott..

PS: Ich meine übrigens, auch noch nie ungültig gestimmt zu haben.

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Delegierter des Freistaates Korland
17.04.2012 13:20 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
Ernst Willun
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Übrigesn hier: "Die 13 gültigen..."

Nee, Chilavert hat ediert, also bloß 12. Wurde aber nicht bemerkt.

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Delegierter des Freistaates Korland
17.04.2012 13:26 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
Lady Enigma Lady Enigma ist weiblich
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Umentscheiden? Zeitfenster? Wenn ich RL wählen gehe, gibt es da auch ein Zeitfenster. Nur, wenn mir nach dem Einwurf des Stimmzettels in die Urne einfällt daß ich was falsch gemacht habe, wird auch keiner das Ding nochmal rausfischen. Von daher sollte eigentlich bei Wahlen hier nach vielleicht fünf Minuten editieren nicht möglich sein, wenn das geht.

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17.04.2012 19:08 Lady Enigma ist offline E-Mail an Lady Enigma senden Beiträge von Lady Enigma suchen Nehmen Sie Lady Enigma in Ihre Freundesliste auf
Ernst Willun
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Welches Argument gibt es eigentlich dagegen, sich nochmal umzuentscheiden und warum sollte man die Analogie zum RL überhaupt bilden? Die Wahlen hier sind nicht geheim und es müssen keine Stimmzettel gefischt werden. Es gibt RL aber auch "Wahlen" bei denen man sich mitunter rechtzeitig noch mal umentscheiden kann und sei es nur, ob man lieber Linsensuppe oder Schnitzel auf dem Betriebsausflug essen möchte.

Wahlen dienen lediglich der Ermittlung von Meinungen und sollten nicht grundlos nebenbei noch abbprüfen, ob jemand für das Wählen auch "qualifiziert" ist.

Aber letztlich geht es ja weniger darum, ob man sich noch mal umentscheiden sollen dürfte, sondern, ob kleinste Fauxpas zum Ungültigwerden der Stimme führen sollten.

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Delegierter des Freistaates Korland
17.04.2012 19:26 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
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Es geht darum, dass man nicht dauernd neu (und vielleicht willkürlich) entscheiden muss (kann), welche Stimmabgabe gültig und welche ungültig ist. Daher sind schlichtweg alle kommentierte Stimmabgaben gültig. Das erleichtert die Entscheidung ungemein.

Das natürlich in diesem einen speziellen Fall der Kommentar als unkritisch in Bezug auf die Wahlentscheidung anderer ist, lassen wir mal dahin gestellt. Es geht, wie immer, ums Prinzip und, schlichtweg gesagt, um die Einhaltung von Regeln an die das Direktorium gebunden ist.

Und wie immer steht hier die Möglichkeit diese Regel zu ändern, offen. Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bianca Böhm: 17.04.2012 20:38.

17.04.2012 20:37 Bianca Böhm ist offline Beiträge von Bianca Böhm suchen Nehmen Sie Bianca Böhm in Ihre Freundesliste auf
Kaiser Veuxin II. Kaiser Veuxin II. ist männlich
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Wie wäre denn allgemein die Stimmung angesichts des Vorschlages, Wahlen und/oder Abstimmungen auf ein Wahltool auszulagern?

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17.04.2012 23:06 Kaiser Veuxin II. ist offline E-Mail an Kaiser Veuxin II. senden Homepage von Kaiser Veuxin II. Beiträge von Kaiser Veuxin II. suchen Nehmen Sie Kaiser Veuxin II. in Ihre Freundesliste auf
Bianca Böhm Bianca Böhm ist weiblich
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Ist mehr Arbeit für den Direktor, aber ich hätte nichts dagegen. Ich wähle/stimme ab wo es gewünscht wird. Augenzwinkern
18.04.2012 12:57 Bianca Böhm ist offline Beiträge von Bianca Böhm suchen Nehmen Sie Bianca Böhm in Ihre Freundesliste auf
Ernst Willun
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Zitat:
Und wie immer steht hier die Möglichkeit diese Regel zu ändern, offen.


Das weiß ich, ich wollte es lediglich mal im Café andiskutieren.

Mir scheint es alles in allem eben äußerst ungünstig, daß kleinste Unachtsamkeiten ein Mitglied um seine Stimme bringen.

Zitat:
Original von Kaiser Veuxin II.
Wie wäre denn allgemein die Stimmung angesichts des Vorschlages, Wahlen und/oder Abstimmungen auf ein Wahltool auszulagern?


Gibt es denn Wahltools, bei denen man offen abstimmen kann? Wir hatten nämlich schon Kontroversen um offene/geschlossene Abstimmung und die herrschende Praxis ist ja Zuordnungsfähigkeit bei den Abstimmungen undGeheimhaltung bei den Wahlen.

Wobei ich, offen gesagt, inzwischen nichts mehr gegen geheime Abstimmungen habe, wenn hier schon offen in einem Thread von "Verbündeten" geredet wird. Das klingt so für mich, als sei man sich gegenseitig etwas schuldig. Wenn das allerdings für eine Abstimmung in der OIK ausschlaggebend wäre/ist, dann wäre das nicht schön.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ernst Willun: 18.04.2012 18:56.

18.04.2012 18:54 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
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Wahltools kann man programmieren; das soll nicht das Problem sein. Eine nachträglich öffentliche Abstimmung wäre vielleicht allgemein sinnvoll, um taktisches Abstimmen zu unterbinden. Aber das ist Formalfoo.

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19.04.2012 02:42 Kaiser Veuxin II. ist offline E-Mail an Kaiser Veuxin II. senden Homepage von Kaiser Veuxin II. Beiträge von Kaiser Veuxin II. suchen Nehmen Sie Kaiser Veuxin II. in Ihre Freundesliste auf
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Ich mag geheime Wahlen nicht. RL nicht und im Spiel auch nicht.

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19.04.2012 04:42 Lady Enigma ist offline E-Mail an Lady Enigma senden Beiträge von Lady Enigma suchen Nehmen Sie Lady Enigma in Ihre Freundesliste auf
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Weswegen nicht?

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19.04.2012 13:03 Kaiser Veuxin II. ist offline E-Mail an Kaiser Veuxin II. senden Homepage von Kaiser Veuxin II. Beiträge von Kaiser Veuxin II. suchen Nehmen Sie Kaiser Veuxin II. in Ihre Freundesliste auf
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Wer zu feige ist, seine Meinung offen zu vertreten, der sollte die Fresse halten und auch nicht wählen
Mein alter M-L-Lehrer in Delitzsch, der Herr Kurt Dunkel hat zu dem Thema viel wahres gesagt. Unter anderem, daß es Gesetze gäbe und wir alle an den Zuständen mit Schuld seien. Gerade Parteimitglieder. Wie meinte er mal? "Männer die fast aufgestanden und beinahe ihre Meinung gesagt hätten. Aber immer mit geballter Faust in der Tasche, wie dann später im vertrauten Kreis betont wird..." .
Der Herr Dunkel war Staatswissenschaftler, hat an der Verfassung von 68 mitgewirkt, später "Bewährung in der Produktion" bekommen, die sich wegen seiner Ansichten über gut zehn Jahre hinzog. Schließlich haben sie ihm das "Gnadenbrot" an der Betriebsakademie gewährt. Ein Fehler.... großes Grinsen
Der war nämlich noch immer von so verqueren Ansichten befallen, daß unsere Gesetze gelten, und zwar für alle.... . Und das man das offen sagen und durchkämpfen sollte. Er hat jedem, der zu ihm kam, dabei jede erdenkliche Schützenhilfe geleistet. Selbst Toeplitz( war mit dem im selben Verein) kannte ihn und hat ihn zähneknirschend geachtet.

Kurz und gut, der Mann war der Ansicht, daß man stets offen seine Meinung sagen solle, eine Gesellschaft in der das nicht geht, krank ist, aber die Leute an solchen Zuständen mitschuldig sind.
Und wisst ihr was? Recht hatte und hat er.

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19.04.2012 18:45 Lady Enigma ist offline E-Mail an Lady Enigma senden Beiträge von Lady Enigma suchen Nehmen Sie Lady Enigma in Ihre Freundesliste auf
Kaiser Veuxin II. Kaiser Veuxin II. ist männlich
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Hätte er mal dazu in der Wikipedia recherchiert, dann hätte er gewusst, wozu das Wahlgeheimnis gut ist. ^^ Dass das durchaus praxisrelevant ist, zeigt etwa der Fall der Rotten Boroughs in Großbritannien.

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19.04.2012 22:19 Kaiser Veuxin II. ist offline E-Mail an Kaiser Veuxin II. senden Homepage von Kaiser Veuxin II. Beiträge von Kaiser Veuxin II. suchen Nehmen Sie Kaiser Veuxin II. in Ihre Freundesliste auf
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Leider ist der Mann etwas vor der Entstehung von Wikipedia verstorben.
Und ich will mal die Landsgemeinden als Gegenbeispiel anführen.
Ich bleib dabei: Eine Demokratie in der man seine Meinung verbergen muss, ist keine.

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19.04.2012 22:30 Lady Enigma ist offline E-Mail an Lady Enigma senden Beiträge von Lady Enigma suchen Nehmen Sie Lady Enigma in Ihre Freundesliste auf
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Man MUSS sie nicht verbergen, man DARF sie verbergen. Niemand wird vor und nach einer Wahl gehindert öffentlich kundzutun wen oder was man gewählt hat. Aber jeder, der sich dazu entschieden hat zu schweigen, wird durch geheime Wahl die Möglichkeit dazu gegeben.

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Der größte Depp ist der, der in Andern immer nur Gutes vermutet

19.04.2012 23:28 Max Grün ist offline E-Mail an Max Grün senden Beiträge von Max Grün suchen Nehmen Sie Max Grün in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Kurz und gut, der Mann war der Ansicht, daß man stets offen seine Meinung sagen solle, eine Gesellschaft in der das nicht geht, krank ist, aber die Leute an solchen Zuständen mitschuldig sind.
Und wisst ihr was? Recht hatte und hat er.


Ich glaube, das ist ehrlich gesagt zu idealistisch gedacht, vermutlich ist daran der Sozialismus letzten Endes gescheitert, daß das Konzept der menschlichen Natur nicht gerecht wird und dieses Nichtgerechtwerden immer irgendwie kaschiert werden mußte.

Schon in den MNs können wir uns dutzende Beispiele vorstellen, wo einer vom anderen abhängg ist. Sei es, daß der nachher nicht mehr bei einem mitspielen oder den Webspace nicht mehr geben mag usw.

Vielleicht würde ich RL sehen, welche Partei mein Friseur gewählt hat und wenn es die "Falsche" war, gehe ich nicht mehr hin usf. Weshalb der dann gar nicht mehr zur Wahl geht oder das wählt, was alle wählen.

Zitat:
Und ich will mal die Landsgemeinden als Gegenbeispiel anführen.


Die gibt es auch nur noch in zwei Kantonen. Man müßte ansonsten mal fragen, wer hingeht, wer wegbleibt, inwiefern man bei einer solchen Menschenansammlung wirklich noch nachvollziehen kann, wer wie gestimmt hat. Im Grunde wird ja bloß oberflächlich festgestellt wieviele Hände gehoben wurden.

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Delegierter des Freistaates Korland

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ernst Willun: 19.04.2012 23:54.

19.04.2012 23:50 Ernst Willun ist offline E-Mail an Ernst Willun senden Beiträge von Ernst Willun suchen Nehmen Sie Ernst Willun in Ihre Freundesliste auf
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